Vor dem Feuermachen in Ihren Morsø Kaminofen beachten Sie bitte die folgenden Hinweise.
Die ersten Feuerungen müssen schwach sein, so dass die Senotherm Farme gehärtet werden kann, ehe man kräftiger heizt.
Die Regulierung der Ventile, die Anheizmethode und die Heizungsintervalle sind vom Schornsteinzug, den Wind- und Wetterverhältnissen, vom Wärmebedarf, von Brennstoffen usw. abhängig. Deshalb kann es etwas dauern, ehe man die korrekte Funktion des Kaminofens unter den bestehenden Gegebenheiten kennt.
Obwohl Sie in Ihrem Morsø-Ofen beinahe alle Arten von Holz verbrennen können, sollten Sie kein nasses oder ungelagertes Holz verwenden. Das Holz sollte überdacht mindestens 1 Jahr, wenn nicht lieber 2 Jahre gelagert werden und dabei freiem Wind ausgesetzt sein. Soll das Holz schnell trocknen, sollte es nach dem Fällen sobald wie möglich gespalten werden.
Verwenden Sie kein Treibholz, da dieses üblicherweise sehr salzhaltig ist und dadurch Ofen und Schornstein beschädigt. Imprägniertes Holz und Spanplatten geben giftigen Rauch und Dämpfe ab und dürfen deshalb auch nicht als Brennholz verwendet werden.
Holzscheite mit einem Durchmesser von mehr als 10 cm müssen immer gespalten werden.
Die Holzscheite dürfen nie länger sein, als sie eben und mit einem jeweils endseitigen Luftspalt auf der Glutschicht liegen können. Den besten Effekt erreicht man, wenn die Holzscheite ca. 25 cm groß sind, ca. 0,5 kg wiegen und mit dem Endstück gegen die Feuertür liegen.
Die umweltfreundlichste Art zu feuern erreicht man mit der so genannten "Top-Down Anzïndmethode". Bei dieser Methode wird das Feuer ziemlich weit oben im Brennstoffhaufen in der Brennkammer angefacht. Auf diese Art werden die Gase fortlaufend verbrannt, nämlich während sich die Flammen allmählich nach unten arbeiten. Die unten stehenden Bilder veranschaulichen die Methode.
| 1. So zünden Sie an |
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Wie auf dem Bild links gezeigt brauchen Sie:
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2 Anzündbeutel (oder 5 - 10 zerknüllte Zeitungsseiten) |
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1 kg trockenes Kleinholz |
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Ca. 1-1,5 kg gespaltene Holzscheite |
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| 2. Sie sollten immer eine isolierende Aschenschicht auf dem Boden des Ofens von früheren Feuerungen haben. |
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2-3 cm Asche sind eine gute Unterlage für das Feuer. |
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Legen Sie zuerst ein paar Stucke Holzscheite (ca. ½ kg) auf den Boden der Brennkammer. |
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| 3. Legen Sie das Kleinholz hinein |
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Bedecken Sie dit Scheite mit 1 kg trockenem Kleinholz und legen Sie unter die oberste Schicht Kleinholz ein paar Anzündbeutel. |
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| 4. Zünden Sie das Kleinholz an |
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Zünden Sie dit Anzündbeutel an. |
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| 5. Die Ventile für sekundäre Luftzufuhr ganz öffnen |
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Die Flammen arbeiten sich langsam von oben nach unten. |
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| 6. Lassen Sie die Ofentür leicht offen stehen |
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Nach 5-10 min Minuten wird die Wärme für Zug durch den Schornstein sorgen, und die Tür kann ganz geschlossen werden. |
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| 7. Glut |
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Nach ca. 45-60 Min. sind die letzten Flammen ausgegangen und es hat sich eine schöne Glutschicht gebildet. Neues Brennholz wird nor-malerweise nachgelegt, solange sich noch Glut im Ofen befindet. Verteilen Sie mit dem Feuerhaben die Glut auf dem Boden der Brennkammer - am meisten vorne im Öfen. |
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| 8. Brennholz nachfüllen |
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Holzscheite von je ca. 0,5 kg Gewicht und ca. 25 cm Länge werden auf die Glut in einer Schicht mit einem Abstand von 1 cm zwischen den Scheiten eingelegt.
Bei ganz geöffneten Ventilen und geschlossener Tür wird die frische Holzmenge in ca. 2-3 Minuten entzündet sein. |
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| 9. Optimale Verbrennung |
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Schließlich werden die Ventile auf die gewünschte Position reguliert und die optimale Verbrennung wird zur Grundglut fortgesetzt, wonach eine weitere Nachfüllung vorgenommen werden kann. |
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Wieviel Asche kann man im Ofen liegen lassen?
Es sollte eine isolierende Aschenschicht von 2 -3 cm liegen bleiben. Die Aschenschicht isoliert den Boden genau so wie die Steine an den Seiten. Dies gewährleistet eine hohe Verbren-nungstemperatur, die eine saubere Verbrennung bewirkt. Außerdem schützt die Aschen-schicht den Rüttelrost vor Durchbrennen. Der Aschenkasten muss nach Bedarf geleert werden. Denken Sie daran, die Asche einige Tage lang in einem Ascheneimer aufzube-wahren, bis die gesamte Glut verloschen ist. Danach kann sie zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden.