N. A. Christensen war jedoch kein gewöhnlicher Geschäftsmann. Aufgrund seines gut entwickelten Talents für Handelsgeschäfte und seiner zahlreichen kreativen und vorausdenkenden Ideen gelang es ihm innerhalb kurzer Zeit, sein Unternehmen in eine der führenden Eisengießereien Dänemarks zu verwandeln. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren Morsøs gusseiserne Erzeugnisse im ganzen Land bekannt. Dies traf insbesondere auf die beliebten freistehenden Öfen und Herde zu, die mittlerweile zu den wichtigsten Produkten des Unternehmens wurden.

Als während der fünfziger Jahre Zentralheizungen modern wurden, wurden auch in Dänemark umfangreich Heizkörper installiert, was dazu führte, dass Festbrennstofföfen aus der Mode kamen. Aber dann führte Morsø mit dem offenen Kaminofen 1122 einmal wieder eine revolutionäre Neuheit ein. Damit gelang es Morsø, einen völlig neuen Markt zu erschließen und eine vollständig neue Heizungsmethode einzuführen, die nicht nur Räume, sondern auch Herzen erwärmen konnte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es Morsø schon immer gelang, Schritt für Schritt eine Vorreiterrolle zu spielen, sowohl in Bezug auf neue Designs als auch hinsichtlich der Fähigkeit, neue Methoden zu entwickeln, mit denen sich eine optimale Kombination aus Form und Funktion, Effizienz, Ästhetik und Komfort und in den letzten Jahren auch Umweltbewusstsein erzielen lässt.