Russ auf dem Glas kann entstehen, wenn die Verbrennungstemperatur zu niedrig oder die Anzündphase zu kurz ist. Beim Anzünden muss zur Verbrennung viel Luft zum Aufheizen des Schornsteins hineingelassen werden; dies geschieht durch das Offenlassen des Rüttelrostes und der primären Ventile. Eventuell kann die Tür einen Spaltbreit offen stehen, um zur Verbrennung so viel Luft wie möglich zu bekommen. Wenn das Anzündholz eine Glutschicht gebildet hat, wird trockenes Brennholz aufgelegt. Dies lässt man durch das Offenlassen des Rüttelrostes und der Primärluft auflodern. Wenn die blau/lilafarbenen Flammen verschwunden sind, werden der Rüttelrost und die primären Ventile geschlossen. Die Verbrennung wird nun ausschliesslich durch die sekundäre Luftzufuhr geregelt. Darüber hinaus kann die Verbrennungstemperatur erhöht werden, indem das sekundäre Luftventil aufgedreht und das primäre Luftventil sowie der Rüttelrost geschlossen gehalten werden. Ausserdem kann sich auf Glas Russ absetzen, wenn feuchtes Brennholz verfeuert wird oder schlechte Zugverhältnisse im Schornstein herrschen. Der Schornsteinfeger kann die Zugverhältnisse im Schornstein messen.
Russ muss nach Bedarf entfernt werden, jedoch mindestens ein Mal im Jahr. Die Rauchumlenkplatte wird aus dem Kaminofen herausgehoben, sauber gebürstet oder mit dem Morsø- Aschensauger abgesaugt. Der Rest des Ofens kann mit dem Aschensauger ebenfalls von Russ befreit werden. Bitte, denken Sie daran, dass der Kaminofen kalt sein muss, wenn der Aschensauger angewendet wird.
Die Rauchumlenkplatte entfernen und mit dem Morsø- Aschensauger reinigen. Der Rest des Ofens kann mit dem Aschensauger gereinigt werden. Bitte, beachten Sie, dass der Ofen kalt sein muss, bevor der Aschensauger angewendet wird. Bei einigen Morsø-Öfen, z.B. Modell 2140, ist es ausserdem notwendig, den Russ auch von der „Beule“ der Hinterplatte zu entfernen. Die Oberfläche wird mit einer weichen Düse abgesaugt oder mit einem fusselfreien, trockenen Tuch abgewischt.
Der Morsø-Aschensauger kann zum Entfernen von Russ und Asche verwendet werden. Darüber hinaus muss der Aschenkasten regelmässig bzw. nach Bedarf in einen Ascheneimer entleert werden, wo die Asche aufbewahrt wird, bis keine Glut mehr vorhanden ist. Die Asche hat keinen Düngeeffekt, so dass empfohlen wird, sie zusammen mit dem Haushaltsmüll zu entsorgen.
Die Oberfläche mit einer weichen Düse absaugen. Wenn die Oberfläche fleckig oder anderweitig beschädigt ist, sollte sie mit Morsø-Senotherm-Farbe aus der Dose oder als Spray in der Nuance Anthrazit gestrichen / lackiert werden. Danach muss der Ofen 24 Stunden trocknen, bevor er wieder angezündet werden darf. Die Farbe auf der Ofenoberfläche entwickelt beim Erwärmen etwas Rauch und Geruch. Darum während dieses Vorganges möglichst Auslüften! Die Farbe ist nicht gesundheitsschädlich, auch wenn sie einen hässlichen Geruch hat.
Die Oberfläche mit warmem, destilliertem Wasser und Schmierseife abwaschen. Die Mischung mit einem weichen Schwamm auftragen und den Rest mit einem trockenen Schwamm abwischen. Bitte, die Seife vor dem Anzünden entfernen. Eventuelle Flecken bzw. eventuellen Rost mit einem Rostentferner beseitigen, z.B. WD-40, der in Baumärkten oder an Tankstellen erhältlich ist. Die Emaille ist sehr kräftig und verändert ihr Aussehen nicht, es sei denn, sie wurde Ausseneinwirkungen ausgesetzt. Sollte die Emaille aufgrund von Stössen und Schlägen abblättern, kann die Stelle mit etwas flüssiger Ofenschwärze behandelt werden.